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Stichwortverzeichnis

A
Abschreibung
Agio
Aktie
Altersrente
Anwartschaftsdeckungsverfahren
Aufbau des Versorgungswerks der Mitglieder des Landtags NRW

B
Bedingungen vor Beginn der Rentenzahlung
Bewertungsreserven
Bilanz
Bilanz des Versorgungswerks

D
Deckungsrückstellung
Deckungsstock
Darlehen
Disagio

E
Errechnung der Rentenhöhe

F-G
Festverzinsliche Wertpapiere
Fälligkeit
Finanzierung des Versorgungswerks
Freiwillige Beiträge
Gewinn- und Verlustrechnung

H-J
Hinausgeschobener Rentenbeginn
Inhaberschuldverschreibungen
Inventur
Jahresergebnis

K
Kalkulationszinsfuß
Kapital
Kapitalabfindung
Kapitalanlage
Kredit

L-M
Leistungsarten des Versorgungswerks
Liquidität
Mischfonds
Mitglieder des Versorgungswerks

N
Nachhaltigkeitsfaktor
Namensschuldverschreibung

O-R
Organe des Versorgungswerks
Pflichtbeiträge
Rechenzinsfuß
Rechnungsabgrenzung
Rechtliche Grundlagen
Rendite
Rentenauskunft

S
Saldo
Schuldscheinforderung
Solvabilitätsspanne
Sonderbilanz
Steuerbilanz

U-V
Überbrückungsgeld
Valuta
Verbindlichkeit
Verhältnis von Leistungen des Versorgungswerks zu anderen Leistungen
Verlustrücklage
Vermögen
Versicherungstechnisches Ergebnis
Versorgungsabfindung
Versorgungsausgleich bei Ehescheidungen
Versorgungswerk der Mitglieder des Landtags NRW
Vorgezogener Rentenbeginn

W
Waisenrente
Wertstellung
Witwen- bzw. Witwerrente
Zwischenbilanz

 

 

Abschreibung

Als Abschreibung wird der Preisverfall oder der Wertverlust von Produkten beschrieben. Diese können planmäßig eintreten durch Verschleiß und Alterung, aber auch außerplanmäßig durch Unfallschäden oder Preisverfall.

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Agio

Agio bezeichnet den Betrag, um den der Kurswert eines Wertpapiers über dem rechnerischen Nennwert liegt. Er wird beispielsweise bei der Emission von Wertpapieren veranschlagt und auch als Aufgeld oder Ausgabeaufschlag bezeichnet. Er wird in der Regel in Prozent angegeben.

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Aktie

Eine Aktie ist der Bruchteil eines Grundkapitals, der von einem börsennotierten Unternehmen an Aktionäre gegen finanzielle Leistungen verkauft werden kann. Der Wert der Aktie sinkt und steigt, je nachdem, wie es dem Unternehmen wirtschaftlich geht. Sofern ein entsprechender Markt vorhanden ist, kann die Aktie an den Börsen für den aktuellen Wert verkauft werden. Aktionäre werden gelegentlich bei Gewinnverzeichnungen des Unternehmens durch Dividenden am Gewinn des Unternehmens beteiligt, was die Aktionäre zum Kauf einer solchen Aktie verführen soll.

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Altersrente

Anspruch auf eine lebenslange Altersrente haben Mitglieder mit Erreichen des Renteneintrittsalters, die für zwölf Monate Pflichtbeiträge sowie für mindestens weitere 18 Monate Beiträge in Höhe der Pflichtbeiträge entrichtet haben. Das Renteneintrittsalter beträgt für Mitgliedschaften, die vor dem 31.Dezember 2011 begonnen haben, 65 Jahre, und für Mitgliedschaften ab dem 01.01.2012 67 Jahre.

 

Mitglieder, die nach Erreichen des Renteneintrittsalters noch Landtagsabgeordnete sind, können ihre Rente erst nach dem Ausscheiden aus dem Landtag beziehen, weil während des Mandats weiterhin Abgeordnetenbezüge gezahlt werden.

 

Die Rentenauszahlung beginnt mit dem Kalendermonat, zu dessen Beginn alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

 

 

Rentenhoehe.png 

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Anwartschaftsdeckungsverfahren

Das Anwartschaftsdeckungsverfahren ist gemäß § 1 Abs. 4 der Satzung das Finanzierungsinstrument des Versorgungswerks. Die Beitragszahlungen der Mitglieder fließen in einen persönlichen Kapitalstock ein. Dieser und die daraus resultierenden Erträge werden dann später im Rahmen der Rentenzahlung aufgezehrt.

 

Die gesetzliche Rentenversicherung arbeitet hingegen mit dem sogenannten Umlagedeckungsverfahren. Hierbei werden die fälligen Versicherungsleistungen aus den aktuell erhobenen Versicherungsbeiträgen finanziert. Hier wird also kein Deckungsstock gebildet.

 

 

Finanzierungsverfahren.jpg

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Aufbau des Versorgungswerks der Mitglieder des Landtags NRW/Organe

In der Satzung des Versorgungswerks werden drei Organe bestimmt:

  1. Die Vertreterversammlung:

Zusammensetzung:

Die Vertreterversammlung besteht aus 30 Mitgliedern des Versorgungswerkes. Sie wird zu Beginn jeder Legislaturperiode neu gewählt. Dazu werden die Versorgungswerksmitglieder in Gruppen aufgeteilt. Die Gruppenzugehörigkeit entspricht der (früheren) Fraktionszugehörigkeit. Die Anzahl der Gruppen entspricht der Anzahl der Fraktionen, plus der Anzahl ehemaliger Fraktionen, plus einer Gruppe mit (ehemals) fraktionslosen Abgeordneten. Derzeit gibt es daher sechs Gruppen (SPD, CDU, FDP, B‘90/Grüne, Piraten, Linke - fraktionslose Mitglieder gibt es derzeit noch nicht).

Entsprechend ihrer Stärke werden den Gruppen Sitze in der Vertreterversammlung zugeteilt (mindestens ein Grundmandat). In der Regel reichen die Fraktionen entsprechend dieser Sitzanzahl Vorschlagslisten ein, sodass eine Wahl entbehrlich ist. Mitglieder ehemaliger Fraktionen und Fraktionslose wählen ihre Vertreter in der Regel per Briefwahl.

 

 

Vertreterversammlung.jpg

 

Aufgaben:

Aufgaben der Vertreterversammlung sind beispielsweise der Erlass bzw. die Änderung der Satzung sowie einer Wahlordnung, die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes in den von der Satzung vorgesehenen Fällen sowie die Bestellung des Geschäftsführers und seines Vertreters.

Außerdem ist die Vertreterversammlung zuständig für die Feststellung des Jahresabschlusses. Sie setzt die Beträge und Bemessung der Leistungen fest und entscheidet insbesondere über die Verwendung der Rückstellung für die Überschussbeteiligung und die Deckung eines Bilanzverlustes. Sie beschließt weiterhin über die Grundsätze der Vermögenslage und bestellt für die Prüfung jedes Jahresabschlusses einen Wirtschaftsprüfer.

  1. Der Vorstand:

Zusammensetzung:

Die Zahl der Vorstandsmitglieder richtet sich nach der Anzahl der im Landtag vertretenen Fraktionen. Wählbar sind alle Mitglieder des Versorgungswerks. Weiterhin gehören der Geschäftsführer und ein ehemaliger Abgeordneter zum Vorstand. Der Geschäftsführer wird vom Vorstand bestellt.

Er ist Mitglied des Vorstandes. Er leitet die Geschäftsstelle und führt die laufenden Verwaltungsgeschäfte. Der Geschäftsführer gehört nicht dem Versorgungswerk an.

Aufgaben:

Die Geschäfte des Versorgungswerkes werden vom Vorstand geführt.

Er beschließt auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens den technischen Geschäftsplan. Der Vorstand muss der Vertreterversammlung jährlich einen Geschäftsbericht und den Jahresabschluss, der vorher von einem Wirtschaftsprüfer überprüft worden ist, zur Feststellung vorlegen. Er nimmt an ihren Sitzungen teil.

  1. Der Vorstandsvorsitzende:

Der Vorstandsvorsitzende vertritt das Versorgungswerk gerichtlich und außergerichtlich und leitet die Sitzungen des Vorstandes.

 

Aufbau.png

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Bedingungen vor Beginn der Rentenzahlung

Für die Anwartschaft auf eine spätere Rentenzahlung sind 30 Monatsbeiträge erforderlich, von denen mindestens 12 Monate Pflichtbeiträge umfassen müssen, deren Entrichtung nur bei einer Zugehörigkeit zum Landtag möglich ist. Die restlichen 18 Monate können entweder Pflichtbeiträge sein oder freiwillige Beiträge in Höhe der Pflichtbeiträge.

 

Bei Vorliegen der obigen Voraussetzungen beginnt die Rentenzahlung dann regulär im Alter von 65 Jahren bei Mitgliedern, die bereits vor 2012 dem Versorgungswerk angehörten und mit 67 Jahren bei Mitgliedern, die erst ab dem 1. Januar 2012 in das Versorgungswerk eingetreten sind. Mit Abschlägen kann der Rentenbeginn auch bis zu 5 Jahre vorgezogen werden.

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Bewertungsreserven

Bewertungsreserven, auch stille Reserven genannt, ergeben sich aus der Differenz des Marktwertes von Kapitalanlagen gegenüber den in den Bilanzen von Versicherungsunternehmen ausgewiesenen Buchwerten. Während der Buchwert in der Regel dem ursprünglichen Preis der Anlage entspricht, welcher beim Kauf in die Buchführung aufgenommen wurde, steigt und sinkt der Marktwert kontinuierlich mit den allgemeinen Kursbewegungen. Solange der aktuelle Marktwert über dem Buchwert liegt, hat er keine Auswirkungen auf die Buchhaltung. Die Reserven bleiben dann zunächst „still“ und werden erst durch die Veräußerung oder Neubewertung der Kapitalanlage realisiert. Liegt der Marktwert aber unter dem Buchwert, muss sofort abgeschrieben werden.

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Bilanz

In einer Bilanz werden die Aktiv- und Passivpositionen einer Institution gegenübergestellt. Die Bilanzsummen jeder Seite sind dabei stets ausgeglichen.

 

Aktivseite

Passivseite

 

Anlagevermögen

 

 

Umlaufvermögen

 

 

 

Eigenkapital

 

 

Fremdkapital

Bilanzsumme

Bilanzsumme

 

Die Aktivseite besteht aus dem Anlagevermögen und dem Umlaufvermögen.

Die Passivseite besteht aus dem Eigenkapital und dem Fremdkapital. Durch Addition von Anlage- und Umlaufvermögen erhält man die Bilanzsumme. Zieht man von dieser den Wert des Fremdkapitals ab, so erhält man das Eigenkapital.

 

Beim Versorgungswerk stehen auf der Aktivseite im Wesentlichen die Kapitalanlagen. Diese bestehen zum Beispiel aus Wertpapieren.

Die Verlustrücklage des Versorgungswerks bildet das Eigenkapital. Diese wird aus dem Teil der Überschüsse gebildet, der nicht an die Mitglieder ausgeschüttet wird. Sie dient bei einem „Notfall“ als eine Art von Kapitalpuffer.

Das Fremdkapital besteht fast ausschließlich aus den Rückstellungen, dabei vor allem aus den Deckungsrückstellungen, die annähernd die komplette Passivseite ausmachen. Sie dienen dazu, den in Zukunft fällig werdenden Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Mitgliedern des Versorgungswerks nachzukommen. Damit sind sie sozusagen die „Renten von morgen“.

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Bilanz des Versorgungswerkes

Bilanz_GuV.jpg

Andere Kapitalanlagen:

Dieser Aktiv-Posten dient in der Bilanz als Auffangbecken für verschiedene Anlagen. Veranschlagt werden etwa stille Beteiligungen an Unternehmen auf Basis eines Gesellschaftsvertrags, sofern diese ihrer Art nach keinem anderen Posten eindeutig zugeordnet werden können.

Andere Vermögensgegenstände:

Dieser Aktiv-Posten wird verwendet, um unterschiedliche Werte zu verbuchen, die in der Regel nur kurzzeitig oder außerplanmäßig vorliegen und nicht zum Kerngeschäft des Versorgungswerks gehören. Infrage kommen etwa bereits für eine andere Rechnungsperiode erbrachte Leistungen, die damit zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr anfallen.

Deckungsrückstellung:

Die Deckungsrückstellung bezeichnet den in der Bilanz des Versorgungswerks angesetzten Wert der Rentenverpflichtung. Zweck der Deckungsrückstellung ist es,  den Rentenanspruch zu bedienen. Sie bildet damit den wichtigsten Schuldposten auf der Passivseite und gehört zu den versicherungstechnischen Rückstellungen.

Einlagen bei Kreditinstituten:

In diesem Aktiv-Posten sind Tagesgelder auszuweisen sowie Sparguthaben, über die erst nach Ablauf einer Kündigungsfrist verfügt werden kann. Hier veranschlagte Mittel zielen allein auf einen Wertzuwachs. Andere Einlagen bei Kreditinstituten, die zur Bedienung der alltäglichen Zahlungsverpflichtungen genutzt werden, sind hingegen unter dem Posten „Laufende Guthaben bei Kreditinstituten“ auszuweisen.

Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern:

Es handelt sich hierbei um bereits im Voraus gezahlte Rentenleistungen an Mitglieder, die eigentlich erst in der folgenden Rechnungsperiode fällig gewesen wären. Bis zum rechnerischen Ausgleich im neuen Geschäftsjahr stehen diese als Forderung gegenüber dem jeweiligen Mitglied auf der linken Seite der Bilanz.

Gewinnrücklage:

Eine Gewinnrücklage wird aus Rohüberschüssen gebildet und gehört zum Eigenkapital. Die Einbehaltung von Überschüssen in einer bestimmten Höhe ist gesetzlich vorgeschrieben, um die Bilanz im unwahrscheinlichen Falle eines Verlustes ausgleichen zu können (siehe „Verlustrücklage“).

Investmentanteile:

Investmentanteile sind Wertpapiere, in welchen das Eigentumsrecht an einem Vermögen eines Investmentfonds verbrieft (d.h. beurkundet) ist.

Laufende Guthaben bei Kreditinstituten:

Das laufende Guthaben in der Bilanz des Versorgungswerks entspricht den Kassenbeständen sowie kurzfristigen Guthaben bei Banken (Girokonten). Laufende Guthaben werden auf der Aktivseite einer Bilanz geführt und zählen zu den liquiden Mitteln. Sie werden also nicht zum Wertzuwachs angelegt, sondern zur Bedienung alltäglicher Zahlungsverpflichtungen genutzt.

Rückstellung:

Rückstellungen sind Passivpositionen, welche rechtlich bereits entstanden sind, in ihrer genauen Höhe und Fälligkeit jedoch ungewiss sind. In ihrer rechtlichen Verbindlichkeit unterscheiden sie sich damit von den freiwilligen Rücklagen (Ausnahme: Gewinn- bzw. Verlustrücklage).

Sonstige Forderungen:

Unter diesem Aktiv-Posten werden verschiedene Forderungen subsumiert, die das Versorgungswerk gegenüber den eigenen Mitgliedern oder anderen Schuldnern hält. Hat ein Mitglied etwa fälschlicherweise einen zu geringen Beitrag geleistet, wird die fehlende, noch ausstehende Summe hier verbucht.

Sonstige Verbindlichkeiten:

Unter diesem Passiv-Posten werden meist außerplanmäßige Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Rentenfälle ausgewiesen. Hat ein Mitglied etwa fälschlicherweise einen zu hohen Beitrag geleistet, werden die jeweiligen Mittel zur Beitragsrückerstattung hier verbucht.

Überschussbeteiligung:

Eine Überschussbeteiligung ist eine vereinbarte Beteiligung der Mitglieder an Überschüssen aus der Geschäftstätigkeit des Versorgungswerks. Die erwirtschafteten Überschüsse aus dem Geschäft gehören nicht, wie sonst üblich in der Wirtschaft, dem Unternehmen, sondern sind zu einem bestimmten Teil an die Mitglieder auszuschütten.

Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern:

Als Äquivalent zu den entsprechenden Forderungen, die auf der linken Seite der Bilanz ausgewiesen werden, handelt es sich bei diesem Posten hingegen um vorausgezahlte Beiträge durch Versicherungsnehmer, die eigentlich erst in der folgenden Rechnungsperiode fällig gewesen wären. Bis zum Ausgleich im neuen Geschäftsjahr stehen diese als Schuld gegenüber dem jeweiligen Versicherungsnehmer auf der rechten Seite der Bilanz.

Verlustrücklage:

Die Verlustrücklage ist eine in ihrer Mindesthöhe gesetzlich vorgeschriebene jährliche Rücklage von Geld, welche im unwahrscheinlichen Fall genutzt wird, dass zum Jahresabschluss ein bilanzieller Fehlbetrag droht.

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Deckungsrückstellung

In der Bilanz weist die Deckungsrückstellung die zu erwartenden Rentenzahlungen an die Mitglieder des Versorgungswerks aus. Dabei ist die Deckungsrückstellung auf der Grundlage einer voraussichtlichen Rentenbezugsdauer (= Lebenserwartung) ermittelt. Diese basiert auf einer regelmäßig zu aktualisierenden Sterbetafel. In der Sterbetafel ist die Sterblichkeit im niedrigen Alter wie auch im hohen Alter berücksichtigt, hieraus werden Durchschnittswerte gebildet. Die Deckungsrückstellung ist daher der Betrag, der heute abgezinst benötigt wird, um die Rentenzahlungen für die durchschnittliche Lebenserwartung zu ermöglichen.

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Deckungsstock

Die Mitglieder des Versorgungswerks haben Anspruch auf die ihnen zustehenden Leistungen.  Damit der Zahlungsverpflichtung jederzeit nachgekommen werden kann, muss ein ausreichender Kapitalstock zur Verfügung stehen, der sogenannte Deckungsstock.

Unter einem Deckungsstock versteht man alle angesammelten Vermögenswerte eines Unternehmens.

Da der Deckungsstock ein Sondervermögen ist, genießt es besonderen gesetzlichen Schutz, damit den Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Mitgliedern und sonstigen Leistungsempfängern jederzeit nachgekommen werden kann.

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Darlehen (Kredit)

Ein Darlehen ist ein Vertrag zwischen einem Darlehensgeber (meist die Bank) und einem Darlehensnehmer, bei dem die Bank dem Darlehensnehmer beispielsweise Geld über eine festlegbare Frist leiht. Hierbei zahlt der Darlehensnehmer für gewöhnlich dem Darlehensgeber eine zusätzliche Geldsumme zum geliehenen Geld dazu, die Zinsen.

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Disagio

Das Gegenteil des Agios ist das Disagio. Es bezeichnet einen Abschlag vom Nennwert, der bei einer Kreditgewährung oder der Ausgabe eines Wertpapiers vereinbart wird.

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Errechnung der Rentenhöhe

Die Höhe der Rente wird nach einem versicherungsmathematischen Verfahren berechnet, welches Höhe und Zahlungszeitpunkt des gezahlten Betrages sowie das Alter des jeweiligen Mitglieds zur Grundlage seiner Berechnungen macht.

Zunächst wird dabei für jedes Jahr der Beitragszahlung das jeweilige Versicherungsalter bestimmt.

Versicherungsalter: die Differenz des Kalenderjahres, für das Beiträge gezahlt wurden und dem Geburtsjahr des Mitglieds.

Diese Berechnung wird jedes Jahr neu durchgeführt.

Das Geburtsjahr bleibt bei diesen Berechnungen gleich, das Jahr der Beitragszahlung erhöht sich aber mit jedem Jahr, wodurch das Versicherungsalter mit jedem Jahr der Mitgliedschaft zunimmt.

 

Beispiel:

Sie sind im Jahre 1965 geboren und haben für das 1.Halbjahr der 16.Wahlperiode Zahlungen geleistet. Ihr Versicherungsalter bestimmt sich als Differenz aus Kalenderjahr und Geburtsjahr:

 

Beitragsjahr

Versicherungsalter

2012

47

2013

48

2014

49

2015

50

Aufgrund des nachfolgenden Diagramms lässt sich grob ablesen, wie viel monatliche Rente für je 1000,00 € gezahlten Beitrag bei einemNachhaltigkeitsfaktor von 1,0 zu erwarten sind.

Rente-Versicherungsalter.png

Sind freiwillige Beiträge geleistet worden, erfolgt die Berechnung der Ansprüche ebenfalls nach diesem Berechnungsverfahren.

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Fälligkeit

Die Fälligkeit bezeichnet den Zeitpunkt an dem der Gläubiger den Anspruch gegenüber dem Schuldner geltend machen kann. Der Schuldner hat dann die Pflicht den Anspruch zu erfüllen. Dieser Zeitpunkt ist meist vertraglich oder gesetzlich festgelegt.

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Festverzinsliche Wertpapiere

Wer ein festverzinsliches Wertpapier herausgibt, leiht sich Geld für eine bestimmte Zeit zu einem festgelegten Zinssatz. Der Besitzer des Papiers erhält während der Laufzeit den festgelegten Zins. Am Ende der Laufzeit wird die Schuld durch Rückzahlung beglichen. Ausgegeben werden solche Papiere in erster Linie von Staaten und Banken, aber auch etwa von Unternehmen.

Beispiel:

Ein Staat S gibt 2012 ein 5-jähriges Papier in Höhe von 1.000 Euro zu einem jährlichen Zins von 2% heraus. Das Versorgungswerk kauft das Papier. Dann erhält das Versorgungswerk pro Jahr vereinfacht 20 Euro Zinsen (plus Zinseszins). Außerdem erhält es im Jahr 2017 die 1.000 Euro zurück (Tilgung).

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Finanzierung des Versorgungswerks

Gemäß dem Anwartschaftsdeckungsverfahren bildet das Versorgungswerk eine Deckungsrückstellung. Die finanziellen Mittel des Versorgungswerks dürfen nur für satzungsgemäße Leistungen sowie zur Bildung erforderlicher Rücklagen und Rückstellungen verwendet werden. Das gebundene Vermögen des Versorgungswerks wird gemäß § 3 der Versorgungswerkeverordnung NRW angelegt.

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Freiwillige Beiträge

Zusätzlich zu den Pflichtbeträgen können freiwillige Einzahlungen entrichtet werden. Diese müssen jedoch mindestens 100 Euro monatlich betragen. Die Summe der jährlich eingezahlten Beiträge darf den dreißigfachen Monatshöchstbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung aus steuerrechtlichen Gründen nicht überschreiten. Diese Höchstgrenze nach dem Körperschaftssteuergesetz (KStG) finden Sie hier. Im Übrigen ist die Höhe der Zahlung selbst zu bestimmen. Beiträge können in monatlichen Raten oder als Einmalzahlung entrichtet werden, die Zahlung muss aber im jeweils laufenden Kalenderjahr erfolgen.

Die Zahlung freiwilliger Beträge erhöht die spätere Rentenzahlung.

Beispielrechnung (die jeweils gültigen Zahlen entnehmen Sie bitte der Übersicht):

Pflichtbeiträge: 12 x 2.114 € = 25.368 €

Zulässiger freiwilliger Beitrag: 32.928 € - 25.368 € = 7.560 €

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Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung (abgekürzt GuV) ist neben der Bilanz ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses, also der externen Rechnungslegung eines Unternehmens. Sie stellt Erträge und Aufwendungen eines bestimmten Zeitraumes, insbesondere eines Geschäftsjahres, dar und weist dadurch die Art, die Höhe und die Quellen des unternehmerischen Erfolges aus finanztechnischer Perspektive aus. Überwiegen die Erträge, ist der Erfolg ein Gewinn, andernfalls ein Verlust.

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Inhaberschuldverschreibungen

Inhaberschuldverschreibungen gehören zu den festverzinslichen Wertpapieren. Wer eine Inhaberschuldverschreibung besitzt – also Inhaber ist – hat dadurch das Recht, gegenüber dem Ausgeber des Papiers eine bestimmte Forderung geltend zu machen. Eine Inhaberschuldverschreibung ist zivilrechtlich wie eine Sache zu betrachten. Sie kann z.B. an eine andere Person verkauft und weitergegeben werden. Es gilt wie bei Sachen die Eigentumsvermutung, d.h. es wird davon ausgegangen, dass der Besitzer einer Inhaberschuldverschreibung auch deren Eigentümer ist. Daher sind Inhaberschuldverschreibungen leicht auf dem Markt handelbar.

Vorteile:        Feste Rendite für eine bestimmte Laufzeit

Stille Reserven möglich

Nachteile:     Begrenzte Rendite

Abschreibungsrisiko

Risiko einer unrentablen Wiederanlage nach Fälligkeit

Beispiel:

Ein großes Unternehmen U gibt eine Inhaberschuldverschreibung  an eine Person P in Höhe von 1.000 Euro heraus. Das bedeutet, U schuldet P nun 1.000 Euro. P hat durch das Papier das Recht, diese 1.000 Euro von U zu verlangen. Nun verkauft P das Papier an das Versorgungswerk. Gläubiger von U ist nun das Versorgungswerk. Das Papier gibt dem Versorgungswerk nun das Recht, die 1.000 Euro von U zu fordern.

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Inventur

Eine Inventur ist die Erfassung sämtlicher geschäftlicher Produkte. Die Inventur dient dem Unternehmen zur Berechnung der Vermögenswerte und der Schulden. Das Ergebnis einer Inventur ist das Inventar. Die Verwaltungskosten des Versorgungswerks werden vom Land aufgebracht. Insofern existiert im Bestand kein Vermögen, das inventarisiert werden könnte, sodass die Inventurpflicht entfällt.

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Jahresergebnis

Das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung kann entweder ein Jahresüberschuss oder ein Jahresfehlbetrag sein. Es errechnet sich als Saldo aus Aufwendungen und Erträgen. Der Jahresfehlbetrag bezeichnet ein negatives Ergebnis in der GuV-Rechnung, also einen Verlust, während der Gewinn in einer Periode (meistens ein Jahr) als Jahresüberschuss bezeichnet wird.

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Kalkulationszinsfuß/Rechenzinsfuß

Der Kalkulationszinsfuß beschreibt eine Methode, wodurch bei bestimmten Verfahren der Investitionsrechnung die Vorteilhaftigkeit einer Investition geprüft werden kann. Er gibt also eine Art Mindestverzinsung von Investitionen an.

 

Berechnet wird er anhand des aktuellen Zinsniveaus des Finanzhandels, repräsentativen Durchschnittszinswerten, branchenüblichen Zinswerten sowie subjektiven Rentabilitätskennzahlen des Investors.

Dabei richtet sich die Berechnung auch nach der Situation des Investors. Ist neues Kapital quasi endlos vorhanden, orientiert sich die Höhe des Kalkulationszinssatzes zum Beispiel am Zinsniveau für langfristiges Fremdkapital. Ist dies nicht der Fall und neues Kapital nur begrenzt beschaffbar, so richtet sich der Kalkulationszinssatz nach der Rentabilität der Grenzinvestition.

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Kapital

Auf der rechten Seite der Bilanz (Passiv) findet man das Kapital als Summe aller von den Kapitalgebern zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel. Üblicherweise wird es seiner Herkunft entsprechend in Eigenkapital und Fremdkapital (Gläubigerkapital) gegliedert.

Eigenkapital:

Eigenkapital umfasst jene Mittel, die von den Eigentümern einer Unternehmung zu deren Finanzierung aufgebracht oder als wirtschaftlicher Gewinn im Unternehmen belassen werden (Selbstfinanzierung).

Fremdkapital:

Das Fremdkapital hingegen ist die Bezeichnung für die ausgewiesenen Schulden (Verbindlichkeiten) der Unternehmung gegenüber Dritten, die entweder rechtlich entstehen oder wirtschaftlich verursacht sind.

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Kapitalabfindung

Gehen hinterbliebene Ehegatten bzw. Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft eine neue Ehe bzw. Partnerschaft ein, so haben sie Anspruch auf eine Kapitalabfindung. Bei der Berechnung dieser Summe wird die Witwen- bzw. Witwerrente zugrunde gelegt, die zuletzt gezahlt worden ist, und mit einem Multiplikator vervielfacht.

 

Alter der/des Hinterbliebenen

Kapitalabfindung

< 35 Jahre

60-fache zuletzt gezahlte Rente

35- 44 Jahre

48-fache zuletzt gezahlte Rente

≥ 45 Jahre

36-fache zuletzt gezahlte Rente

 

Sobald die Kapitalabfindung gezahlt wurde, besteht kein Anspruch mehr auf die weitere Auszahlung der Hinterbliebenenrente. Der Antrag muss innerhalb von sechs Monaten nach der neuen Eheschließung oder dem Eingehen einer neuen eingetragenen Lebenspartnerschaft gestellt werden.

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Kapitalanlage

Um den Wert des bestehenden Vermögens zu erhalten oder nach Möglichkeit sogar zu erhöhen, ist es notwendig, das Geld in Form von Kapital anzulegen. Würde man das Vermögen allein in Form von Geld vorhalten, so würde der Wert des Vermögens durch Inflation sinken. Durch die Anlage des Geldes auf dem Kapitalmarkt hingegen kann der Wert erhalten bleiben und sogar eine Rendite erreicht werden. Bei der Anlage spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle: Die Rendite, die voraussichtlich durch die Anlage erzielt wird und das Risiko, das mit der Anlage verbunden ist.

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Leistungsarten des Versorgungswerks

Auf Antrag erbringt das Versorgungswerk seinen Mitgliedern und gegebenenfalls deren Angehörigen nach der Erfüllung der jeweiligen Voraussetzungen verschiedene Leistungen. Sind die geforderten Voraussetzungen erfüllt, besteht ein Rechtsanspruch auf die Leistungen.

Die Leistungen des Versorgungswerks umfassen:

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Liquidität

Die Liquidität sagt aus, ob genügend Zahlungsmittel vorhanden sind, um ein Projekt respektive den Geschäftsbetrieb zu finanzieren.

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Mischfonds

Fonds bündeln das Geld der Anleger in einem Sondervermögen und legen dieses an. Bei Mischfonds wird das Geld in verschiedenen Bereichen angelegt, daher der Name. Die Anlagen können z.B. in Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Immobilien etc. getätigt werden. Durch diese Streuung wird gleichzeitig das Risiko minimiert. Dahingegen konzentriert man sich beispielsweise bei Immobilienfonds auf Immobilien und bei Aktienfonds auf Aktien.

 

Vorteile:        Hohe Renditechance

                      Stille Reserven möglich

 

Nachteile:     Verlustrisiko

                      Abschreibungsrisiko

 

Beispiel:

 

Das Versorgungswerk legt 1.000 Euro in einem Mischfonds an. Auch andere Anleger investieren in diesen Mischfonds, sodass dieser 100 Mio. Euro umfasst. Von den 100 Mio. Euro kauft der Fonds nun Aktien für 10 Mio. Euro, Immobilien für 20 Mio. Euro, Anleihen für weitere 20 Mio. Euro, Gold für 10 Mio. Euro und so weiter. Wenn nun etwa der Aktienmarkt in eine Krise gerät, während aber der Goldpreis steigt, werden die Aktienverluste des Fonds durch die Gewinne beim Goldpreis ausgeglichen. Da dieser Fonds aus vielen unterschiedlichen Bausteinen besteht, ist das Risiko eines Verlustes auf den Fall beschränkt, dass in mehreren Bereichen gleichzeitig Verluste eintreten. Würde man hingegen nur in einem Bereich investieren, so läge das Verlustrisiko mitunter deutlich höher.

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Mitglieder des Versorgungswerks 

Mitglieder des Versorgungswerks sind die Abgeordneten des Landtags ab Beginn der 14. Legislaturperiode. Sie unterliegen damit vom Beginn ihres Mandats an der Beitragspflicht zum Versorgungswerk. Bei einem Ausscheiden aus dem Landtag bleibt die Mitgliedschaft zum Versorgungswerk bestehen.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds sowie bei der Erstattung der Beiträge zum Versorgungswerk gemäß § 31 der Satzung.

Die Mitglieder wählen aus ihrer Mitte die Mitglieder der Vertreterversammlung auf fünf Jahre, wobei jedes Mitglied wahlberechtigt ist.

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Nachhaltigkeitsfaktor

Der Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt die Entwicklung der Sterblichkeit und wird für die kommenden Wahlperioden jeweils neu festgesetzt. Die Höhe der vor Beginn einer Legislaturperiode jeweils bereits erworbenen Anwartschaften bleibt von der Neufestlegung des Nachhaltigkeitsfaktors unberührt.

Da die Lebenserwartung der Menschen immer weiter ansteigt, werden auch die Rentenzahlungszeiträume immer größer. Sterbetafeln werden im Abstand von einigen Jahren aktualisiert. Diese dienen der Kalkulation in Versicherungen. Sie

Enthalten statistische Werte, die den Berechnungen zu Grunde gelegt werden.

Der Nachhaltigkeitsfaktor wurde eingeführt, damit sich bei einer Aktualisierung der Sterbetafeln nicht schlagartig der Bedarf an Finanzierungsmitteln erhöht.

Durch die Einführung des Nachhaltigkeitsfaktors können diese sprunghaften Veränderungen kompensiert werden, da jedes Jahr die Erhöhung der Lebenserwartung in Form des Nachhaltigkeitsfaktors berücksichtigt wird. Da die Lebenserhöhung jedoch nicht endlos steigen wird, wird sich der Wert des Nachhaltigkeitsfaktors irgendwann stabilisieren und nicht oder kaum mehr weiter abfallen.

Bei der Gründung des Versorgungswerks wurde mit einem Nachhaltigkeitsfaktor von 1,0 begonnen.

 

Prognostizierte Nachhaltigkeitsfaktoren:

 

Voraussichtlicher Nachhaltigkeitsfaktor Nordrhein-Westfalen

2005

1,0000

2006

1,0000

2007

1,0000

2008

1,0000

2009

1,0000

2010

0,9874

2011

0,9874

2012

0,9818

2013

0,9818

2014

0,9818

2015

0,9818

2016

0,9818

2017

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Nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke bei Genua hat sich das VLT von einer Anleihe des norditalienischen Autobahnbetreibers Atlantia, die sich seit 2012 im Portfolio des Versorgungswerkes befand, getrennt. Damit haben unser externer Dienstleister, der für das Kapitalanlagenmanagement verantwortlich ist, und das VLT auf die unklaren rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen des Brückeneinsturzes reagiert.